Klassenpflegschaftssitzung (Elternabend)

Die Sitzungen der Klassenpflegschaft (auch Elternabend genannt) finden in der Regel zweimal im Schuljahr statt. Sie können bei Bedarf aber auch häufiger abgehalten werden, dies liegt im Ermessen des Vorsitzenden. Er sollte dabei die Interessen seiner Elternschaft berücksichtigen und muss sogar eine Sitzung einberufen, wenn wenigstens ein Drittel der Eltern es wünscht. Der Vorsitzende lädt unter Berücksichtigung einer angemessenen Ladungsfrist von mindestens 7 (besser 10) Tagen die Eltern zur Sitzung ein, und legt in Absprache mit dem Klassenlehrer die Tagesordnung fest, wobei aber auch Eltern Themen zur Tagesordnung anmelden können. Die Sitzung kann, muss aber nicht, in den Räumen der Schule stattfinden, allerdings ist die Schule verpflichtet, den Eltern zu diesem Zweck Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Eine rechtzeitige Terminabsprache mit dem Hausmeister, dessen Arbeitszeiten berücksichtigt werden müssen, ist dann aber geboten (Eintrag ins Hausmeisterbuch im Sekretariat). Grundsätzlich sollte der Klassenlehrer zu den Sitzungen eingeladen werden. Ihm steht ein Teilnahmerecht mit beratender Stimme zu. Dasselbe gilt ab Klasse 7 für die Schülervertreter. Es ist auch möglich, die Fachlehrer, die in der Klasse unterrichten, einzuladen, damit sie die Grundzüge ihres Unterrichts erläutern. Allerdings sollten Eltern sich nicht scheuen, auch von der Möglichkeit, sich alleine auszutauschen, Gebrauch zu machen. Der Gesetzgeber räumt diese Möglichkeit ausdrücklich ein. Die Erfahrung hat gezeigt, dass häufig erst dann die Punkte auf den Tisch kommen, die einzelne Eltern wirklich beschäftigen. Eine solche Möglichkeit kann z.B. auch in Form eines zwanglosen „Elternstammtisches“ angeboten werden. Weitere Informationen finden Sie unter dem Stichwort "Sitzungen" sowie in unserer Checkliste in unserem "Leitfaden zur Elternmitwirkung", welchen wir Ihnen sowohl im Bereich "Elternmitwirkung" wie auch im Downloadbereich unserer Homepage zum Download zur Verfügung stellen.